61117218_10212019698602224_2174078742626

Mein Weg

Warum ich Menschen helfen möchte ihr Potential zu erkennen

Es war im Winter 1974, als ich im schönen Graz das Licht der Welt erblickte. Meine Eltern waren damals beide Drogisten und haben sich in der Firma kennen und lieben gelernt.

Ich hatte eine schöne, unbeschwerte Kindheit, was auch an meiner Lieblingsoma lag. Sie brachte mir grenzenlose Tierliebe und den Hang zur Schauspielerei bei. Der damalige Freund meiner geliebten „Kasperl-Oma“ war Artist beim Zirkus. Ich denke, das war auch mit ein Grund, dass ich schon als kleines Kind immer zum Zirkus wollte. Selbstverständlich waren meine Eltern nicht begeistert. Sollte ich doch etwas „anständiges“ lernen.

Oma hatte nicht viel Geld, konnte aber aus Geschirrtüchern die tollsten Kasperl-Figuren basteln und hat mich mit Privat-Vorstellungen, hockend hinter der Couch zum Lachen gebracht.

Als ich älter wurde habe ich, bei jeder Familienfeier, alle Gäste mit Witzen und Zaubertricks genervt. 

Die Jahre vergingen und ich wurde „vernünftig“. Ich lerne, sehr zur Freude meiner Eltern, den Beruf der Chemielaborantin an der TU Graz. Den Kasperl und Alleinunterhalter wurde ich in all den Jahren nie wirklich los. Freunde liebten meine Anwesenheit, da ich immer gute Laune und positives Denken verbreitete.

Im Dezember 1999 war, mit der Geburt meines Sohnes, mein Leben perfekt. Ich wurde, wegen meiner Erziehungsmethoden, zwar öfter komisch angeschaut, habe mich aber nicht beirren lassen. Als mein Sohn drei Jahre alt war, habe ich mich von seinem Vater getrennt und zog ihn, in Zusammenarbeit mit meiner Mama, zu einem tollen Erwachsenen auf, auf den ich sehr stolz bin. Nico (mein mittlerweile 20-jähriger Sohn) wuchs mit meinen Werten (Achtsamkeit, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Respekt vor allen Lebewesen und POSITIVEN Denken) zu einem wundervollen Menschen heran.

Selbst bei Schwierigkeiten haben wir nie aufgehört zu LACHEN. (Kasperl-Puppen kann man auch aus Geschirrtüchern basteln – Danke Oma)

Auf die Information, dass ich nun eine Clownsschule besuchen werde bekam ich von meinem Sohn ein verschmitztes „Typisch Mama – wenn nicht du, wer dann?“

Diesen Entschluss und auch den Mut verdanke ich den Lehrern meiner verschiedenen Ausbildungen (NLP, Kommunikation, Burnout-Prophylaxe-Trainer, GFK…)  Auch die fernöstlichen Weisheiten und Lebenseinstellungen, welche ich in der Schloss-Schule in St. Georgen bei meiner Thai Yoga Ausbildung gelernt habe, haben mich dazu bewegt, den Menschen zu helfen und ihnen in schwierigen Situationen  zur Seite zu stehen und ihnen ihren Weg heraus erkennen zu lassen.

Selbstverständlich ist Patch Adams nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken und bringt mich immer wieder zum lesen verschiedener Clown Biographien, zum Üben verschiedener Tricks und zum erkennen unterschiedlichster Blickwinkel durch zahlreiche Purzelbäume im Garten meiner Schwester.

Ich habe, bei der begnadeten Anke Gerber, einige Workshops zum Thema Pantomime besucht.  Bei Klaus-Werner Lobo lernte ich meine Grenzen zu durchbrechen, meiner Intuition zu vertrauen und mit mir und anderen in Kontakt zu treten. und im Theater Ole nahm ich Kontakt mit meiner inneren Clownin auf und lernte mit ihr zu spielen.

Durch diesen Weg weiß ich nun endlich, was mir zu meinem Glück noch fehlt.

Es ist das Lächeln, die Unbeschwertheit, das (wenn auch nur kurze) vergessen der Sorgen in den Gesichtern der Menschen. Das Aufatmen angesichts der AHA-Momente, wenn der Knopf aufgeht. Die Zuversicht in den Augen meiner Kunden, wenn es leichter wird.

Ich freue mich auf Sie